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Bluetooth Marketing mit dem Mobimat
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The mobile future shines bright. |
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Bluetooth Marketing
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Kampagnenplanung
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Nachfolgend möchten
wir Unternehmen und Agenturen einen detaillierten Einblick in die
vielfältigen technischen Möglichkeiten des Bluetooth Marketing geben.
Denn Kreative müssen die Methoden des Bluetooth Marketing gut kennen, um
Kampagnen optimal planen und gestalten zu können.
Technologie - Content -
Kommunikation
Eine Bluetooth
Marketing Kampagne gliedert sich in drei praktisch relevante Bereiche:
(1) die Technologie, (2) den Content und (3) die Kommunikation der
Kampagne. Jeder dieser drei Aspekte spielt beim Entwurf einer mobilen
Werbemaßnahme, die auf Basis des Bluetooth-Funkstandards realisiert
wird, eine wichtige Rolle:

1.) Technologie
Die Bluetooth
Marketing Technologie wird beispielsweise in Hotspots, in
Werbe-Leuchtsäulen oder Plakaten eingesetzt, um mobile Inhalte
kostenfrei und automatisiert an umliegende Handys und PDAs zu
übertragen. Entscheidend ist dabei, dass unterschiedliche Bedürfnisse
innerhalb der Rahmenbedingungen einer Bluetooth Marketing Kampagne auch
unterschiedliche technische Lösungen erfordern.
2.) Content
Auf die Zielgruppe
abgestimmte Inhalte sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Mobile
Marketing Kampagne. Eine gute Kampagne weckt beim User dass Interesse am
Content. Eine Bluetooth Kampagne sollte daher nur im Einklang mit dem
Handy-Nutzer und
dessen Wünschen und Bedürfnissen erfolgen. Es gilt, angebrachten und
passenden Content auszuwählen und anzubieten.
3.) Kommunikation
Der Ort, an dem der
Bluetooth Download angeboten wird, muss vom Nutzer visuell oder
akustisch wahrgenommen werden können. Erlangt man die Aufmerksamkeit des
Nutzers durch visuelle oder akustische Werbemaßnahmen, steigert man die
Reichweite der Kampagne innerhalb des angesprochenen Publikums.
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Bluetooth Download
an einer Leuchtsäule |
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Setup #1: Bluetooth
Hotspot
In allen unseren
folgenden Beispielen (so auch hier im ersten Beispiel) ist ein Bluetooth
Hotspot innerhalb einer Werbesäule installiert. Das System kombiniert so
den Bluetooth Download Service mit zwei Leuchtplakaten vorn und hinten,
worüber die Kampagne visuell kommuniziert wird.

Der Hotspot in
diesem Beispiel versendet vordefinierte multimediale Inhalte an
umliegende Mobiltelefone. Innerhalb einer Reichweite von ca. 10 Meter
wird jeder Nutzer mit Bluetooth aktiviertem Handy um Erlaubnis gefragt
ob er beispielsweise einen Klingelton erhalten möchte. Die Anwender
können der übertragung zustimmen oder die eingehenden Inhalte ablehnen
indem sie auf ihrem Handy ja oder nein anklicken.
Verschiedene Handys
handhaben den Prozess des Akzeptierens in unterschiedlicher Weise.
Einige Mobiltelefone fragen ihren Besitzer nicht bevor sie die Inhalte
empfangen. In diesem Fall werden die Nutzer erst gefragt, ob sie die
empfangenen Inhalte speichern oder löschen möchten, nachdem die
Content-Dateien bereits übertragen wurden.
Einsatz: Ein
mögliches Einsatzgebiet können geschlossene Nutzergruppen sein wo die
Akzeptanz eines Bluetooth Download-Services vorausgesetzt werden kann –
beispielsweise (aber nicht ausschließlich) während Kongressen, auf
Symposien oder in Nachtclubs und auf Events.
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Setup #2:
Bluetooth Hotspot mit Beschränkung der Reichweite
Diese Methode nutzt
eine Werbe-Leuchtsäule wie im ersten Kapitel. Eine
Reichweitenbeschränkung reduziert nun den Bluetooth Service Bereich
innerhalb dem die Handy-Nutzer mobile Inhalte beziehen können.

Ein Passant muss
sich notwendiger Weise in den Bluetooth Service Bereich des Hotspots
hinein begeben um sein Einverständnis zu erklären, am Bluetooth Download
teilzunehmen. Der eingeschränkte Bereich erfordert ein bewussteres
Nutzerverhalten und eine bewusstere Akzeptanz was die Rechtssicherheit
erhöht. Passanten, die sich außerhalb des vordefinierten Bereichs
bewegen, werden vom Hotspot nicht kontaktiert.
Einsatz:
Potenzielle Einsatzgebiete können öffentliche Räume und Plätze sein, wo
die Notwendigkeit einer klaren Nutzerakzeptanz Voraussetzung für eine
Bluetooth Marketing Kampagne ist – Beispielsweise (aber nicht
ausschließlich) in Einkaufsstraßen oder Gebieten des Tourismus.
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Setup #3:
Bluetooth Hotspot mit Beschränkung der Reichweite und
Touch- Opt-In
Der Opt-In Bereich,
der bei dieser Methode genutzt wird, ist noch weiter eingeschränkt als
im vorangegangenen Beispiel: Der Scanbereich des Hotspots ist nun auf
einen kleinen Punkt am Plakat reduziert. Der Nutzer erhält jetzt Zugang
zum Bluetooth Download, indem er sein Bluetooth aktiviertes Handy sehr
dicht an eine markierte Stelle an der Werbe-Leuchtsäule heran hält.

Diese Methode erhöht
das Vertrauenslevel und damit die Akzeptanz beim Anwender. Interessierte
Nutzer, die sich neben der Leuchtsäule aufhalten treten nur dann in
Kontakt mit dem Bluetooth Hotspot, wenn sie über den Touch-Punkt ihr
Einverständnis geben.
Einsatz:
Potenzielle Einsatzszenarien können Gebiete mit einer hohen
Publikumsdichte sein. Die beschriebene Methode bietet sich auch in
Bereichen an, bei denen ein hohes Level an Rechtssicherheit zwingend
vorgeschrieben ist – beispielsweise Messen und Shows. Eine Bluetooth
Leuchtsäule mit Touch Opt-In ist vielseitig einsetzbar.
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Setup #4:
Bluetooth Hotspot mit Content-Auswahl über ortsbezogene Reichweite
Die Methode der
Reichweitenbeschränkung steigert das Level der Rechtssicherheit, indem
mobile Inhalte an ein definiertes Publikum im Umkreis verschickt werden
können.

Eine
Reichweitenbeschränkung kann auch dann sinnvoll zum Einsatz kommen wenn
es darum geht, dem Nutzer die Möglichkeit der Content-Auswahl
anzubieten. In unserem 4. Beispiel sind zwei Bluetooth Säulen
nebeneinander aufgestellt. Jede Säule ist mit einem eigenen
individuellen Poster ausgestattet, das auf den jeweiligen zur Verfügung
gestellten Content abgestimmt ist. Bluetooth Hotspot A versendet einen
Klingelton – anders als Hotspot B, an dem ein Bild angeboten wird. Der
Nutzer muss sich in der entsprechenden Bluetooth Service Zone aufhalten,
um entweder Content A oder Content B zu erhalten.
Einsatz:
Diese Methode wird in Kampagnen eingesetzt, bei denen unterschiedliche
Content-Dateien auf einfache Weise ortsbezogen angeboten werden müssen.
Eine ortsbezogene Content-Auswahl ist beispielsweise auf Symposien oder
auf kleineren Events sehr komfortabel.
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Setup #5:
Bluetooth Hotspot mit Content-Auswahl per Keyword über
Textdatei oder digitale Visitenkarte
Eine Dateiauswahl
mittels Keyword verbessert die Content-Vielfalt und die
Rechtssicherheit. Der Nutzer erstellt auf seinem Mobiltelefon (je nach
Hersteller) eine Textdatei oder eine Notiz die ein entsprechendes
Keyword wie z.B. “bild” oder “ton” enthält und sendet die Datei per
Bluetooth an den Hotspot. Der Hotspot empfängt die Textdatei des Users
und schickt den angeforderten Content an das Handy des Absenders zurück.
Die Zuordnung zwischen Keyword und Content wird auf dem Plakat der
Werbesäule oder auf alternativen Multimedia Displays kommuniziert.

Einsatz:
Potenzielle Einsatzorte sind beispielsweise öffentliche Plätze an denen
sowohl ein hohes Level an Rechtssicherheit als auch Content-Vilefalt
maßgeblich sind. Das angesprochene Zielpublikum sollte mit den
technischen Möglichkeiten des Handys vertraut sein.
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Setup #6:
Bluetooth Hotspot mit Content-Auswahl per Handy-Applikation
Die dargestellte
Content-Auswahl mittels Handyprogramm verbessert die Usability des
Auswahlprozesses im Vergleich zur Keyword-Methode. Eine große Anzahl an
Dateien kann angeboten und gemäß Auswahl ausgeliefert werden. Ein
Auswahlprogramm auf dem Handy organisiert den Inhalt in angemessenen
Kategorien für einen schnellen Auswahlvorgang.

Im Vorfeld erhalten
die Anwender das Auswahlprogramm per Bluetooth mittels Touch Opt-In am
Hotspot oder einem alternativen Ort. Dann haben sie freien Zugang zu
allen angebotenen Content-Dateien und Services.
Einsatz:
Bluetooth Access Points die mit einem Auswahlprogramm auf dem Handy
arbeiten, können in nahezu allen Szenarien angewendet werden. Das
Zielpublikum sollte mit den technischen Möglichkeiten des Handys und der
Installation von Programmen vertraut sein.
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Setup #7:
Bluetooth Hotspot mit Content-Auswahl über änderung des
Bluetooth Namens
Das Beispiel zeigt
einen Nutzer, der den Bluetooth Namen seines Mobiltelefons ändert, um
ein Keyword für den Bluetooth Download zu integrieren. Das für den
Content relevante Keyword wird auf dem Werbemedium (z.B. auf der
Leuchtsäule oder auf anderen multimedialen Aufstellern) kommuniziert.

Der Bluetooth
Hotspot scannt die Umgebung nach Bluetooth aktivierten Handys und
erkennt deren Bluetooth Namen. Es werden nur diejenigen Mobiltelefone
mit entsprechendem Content bedient, die den richtigen Bluetooth Namen
tragen. Eine Content-Auswahl kann über diese Methode leicht realisiert
werden. Bei mehreren angebotenen Dateien wird jeder Datei ein
entsprechendes Keyword zugeordnet, das der Nutzer dann als Bluetooth
Namen auf seinem Handy vergibt.
Einsatz:
Bluetooth Stationen die mit dem Bluetooth Namen der Nutzerhandys
arbeiten, können in nahezu allen Szenarien angewendet werden. Das
Zielpublikum sollte mit den technischen Möglichkeiten des Handys und dem
eigenen Bluetooth Namen vertraut sein, was oft der Fall ist, denn viele
User nutzen als Bluetooth Namen einen eigenen Spitznamen.
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Setup #8:
Bluetooth Service Terminal mit Content-Auswahl per Touchscreen
In den dargestellten
Methoden 1 bis 7 wurde eine Werbe-Leuchtsäule beispielhaft genutzt, um
zu illustrieren, dass die visuelle Kommunikation der Kampagne mit der
technischen Lösung einhergehen. Anstelle einer Leuchtsäule können auch
Poster oder andere Werbemedien wie z.B. multimediale Aufsteller
eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit des Zielpublikums zu gewinnen.

Eine weitere
Methode, die in diesem Whitepaper vorgestellt werden soll, ist das
Self-Service Terminal an dem die Nutzer sehr individuell mit der
Download Station interagieren können. Das Service Terminal
zeigt ein grafisches User Interface das mit einer Bluetooth Marketing
Schnittstelle verbunden ist. Mittels Touchscreen können sich
interessierte Kunden eine Anzahl an Content Previews wie Bilder,
Animationen und Videos anschauen. Nutzer haben nun die Möglichkeit,
favorisierte Inhalte auszuwählen und die übertragung auf das eigene
Handy selbst zu initiieren. Die Inhalte werden direkt vom Terminal vor
Ort auf das Nutzerhandy übertragen.
Einsatz: Eine
Bluetooth Terminal-Lösung findet in nahezu allen Situationen Anwendung,
denn sowohl die Nutzerfreundlichkeit als auch Rechtssicherheit und
Content-Vielfalt werden maximal erfüllt. Messen und Shows mit großer
Besucherdichte sind hervorragend geeignet. Beispielhafte Anwendungen von
der IAA Frankfurt 2007 und der London Bookfair 2008 finden sich hier:
- Mobilebook
Terminal, London Bookfair 2008
- NISSAN InfoHub, IAA Frankfurt, 2007
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Zusammenfassung
In Abhängigkeit der
Ziele einer Kampagne sind verschiedene Methoden des Bluetooth Marketing
optimal für die jeweilige Maßnahme. Jede Methode erfüllt spezielle
Anforderungen. In bestimmten Anwendungsszenarien mit geschlossenen
Nutzergruppen ist die Rechtssicherheit nicht der wichtigste Aspekt der
Kampagne (vgl. Whitepaper "Methoden des Bluetooth Marketing"). Will ein
Marketeer nur eine kleine Anzahl von Dateien anbieten, so ist die
Content-Vielfalt kein vorrangiges Kriterium. Auch die
Nutzerfreundlichkeit muss mit Hinblick auf die Zielgruppe betrachtet
werden, da einige Nutzerschichten ihr Handy besser als andere Gruppen
beherrschen. Die Handynutzung ist mittlerweile allgegenwärtig und wächst
im Hinblick auf die informationstechnologischen Anwendungen im täglichen
Leben.
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